Modeglossar
Hier finden Sie die Erklärungen DER wichtigsten Begriffe aus unserer Modewelt. Einfach den Anfangsbuchstaben Ihres gesuchten Begriffes wählen und schon sehen Sie die Einträge unter diesem Buchstaben.
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AcidWash
Die modische Idee stammt aus den Achtziger Jahren; jetzt kommt die raffiniertere Neuauflage des 21. Jahrhunderts. Acid Wash bedeutet auf Deutsch "Säurebad" – wer damals etwas auf sich hielt, marinierte die Lieblingsjeans tatsächlich eigenhändig in chlorhaltigem Putzmittel. Der gewünschte Effekt entsteht, indem die oberste Farbschicht aus dem Jeansstoff gelöst wird. Heute muss dafür aber niemand mehr selbst zur Wäschebleiche greifen: Für den coolen Retro-Look werden Bimssteine in einer chemischen Lösung getränkt und zusammen mit der Hose gewaschen. Die oberste Schicht des Stoffs wird fast weiß, während tiefere Faserschichten ihre Farbe mehr oder weniger behalten. Rund um die typischen Doppelnähte an den Seiten der Jeans bleibt ebenfalls ein dunklerer Farbton stehen. -
Ajouré/Ajour-Muster
Diese eleganten Lochmuster entstehen, indem beim Weben oder Stricken des Stoffs einige Fäden immer wieder so zusammengefasst werden, dass kleine Durchbrüche entstehen. Das französische Wort ajouré heißt tatsächlich "durchbrochen". Ajour-Muster geben Shirts und feinen Strickwaren einen besonders edlen Touch. -
Allover-Print
Von Streifen über Blumen und Paisley bis zu Fantasiemustern: Diese meist im Siebdruckverfahren aufgebrachten Muster ziehen sich über den gesamten Stoff. Zwar wiederholt sich das Muster nach einer gewissen Zeit. Doch wird die sich wiederholenden Abschnitte, der so genannte Rapport, beim Bedrucken exakt aneinandergelegt, sodass die Übergänge nicht erkennbar sind und es aussieht, als trüge der Stoff ein unendliches Muster. -
Anti-Pilling
Um Pilling zu vermeiden, werden insbesondere Mischgewebe so behandelt, dass die glatten, langen Kunstfasern nicht mehr aus dem Gewebe gleiten können. Denn es kann vorkommen, dass sich an besonders beanspruchten Stellen der Kleidung durch Reibung herausgezogene Fasern zu kleinen Knötchen zusammenballen – dies nennt sich dann Pilling. Zu Stoffen mit Anti-Pilling-Ausrüstung sollte kein Weichspüler in die Maschine. Denn er kann den Effekt wieder umkehren. -
Ausbrenner
Für diese reizvolle Art von Musterungen werden feine Blusen- oder Kleiderstoffe mit Chemikalien so behandelt, dass sie teilweise transparent erscheinen. -
Ausrüstung
Ganz gleich, ob ein Stoff knitterarm, knautschig oder einfach gut waschbar sein soll: Die unterschiedlichen Behandlungen, die dafür nötig sind, heißen Ausrüstung.
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Bändchengarn
Ist es Strick oder Stoff? Beides! Schals und Pullover aus Bändchengarn sind voluminös und gleichzeitig leicht. Denn statt gesponnenem Garn werden gewebte Bänder, aus Stoff geschnittene und hintereinander genähte Streifen oder feinste, flachgebügelte Strickschläuche verarbeitet. Aus Bändchengarn gestrickte Kleidungsstücke oder Accessoires wirken sehr plastisch und setzen je nach Material – von Seide bis Kunstfaser – lässige oder elegante Akzente. -
Basic / Basics
Ihr Wert wird leicht unterschätzt, weil sie vor allem im Ensemble wirken: Basics sind Shirts, Blusen, Hosen und Röcke in Farben wie Schwarz, Weiß, Grau oder zarten Beige- und Rosatönen. Sie sind unverzichtbare Grundausstattung eines gut sortierten Kleiderschranks, weil sie sich vielfältig kombinieren lassen. Kleidungsstücke in Trendfarben, gemusterte Einzelstücke oder ausgefallene Accessoires kommen erst im Zusammenspiel mit den "neutralen" Basics voll zur Geltung. -
Baumwolle
Die Baumwolle (engl. cotton) ist eine der bedeutendsten Kulturpflanzen der Welt. Sie wächst heute hauptsächlich in den USA, in China und Indien – aus Ägypten kommt die besonders hochwertige Mako-Baumwolle. Weil sie Feuchtigkeit extrem gut aufnimmt, ist die atmungsaktive Baumwolle erste Wahl für Unterwäsche, T-Shirts und luftige Sommerkleidung. Baumwollstoff ist reißfest und strapazierfähig.
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Bell Bottom
Zurück aus den Siebzigern: Hosen, die bis zum Knie eng anliegen und dann bis zum Saum glockenförmig (daher der Name "bell") ausgestellt sind; manchmal auch unter der Bezeichnung Flared Leg zu finden. -
Biesen
Diese schmalen Stoffabnäher verzieren meist den Brustbereich von Baumwollblusen im Folklore-Look oder festlicher Blusen aus Batist und anderen feinen Stoffen. -
Boiled Wool
Dieser Wollstoff hat erlebt, was sonst als verhängnisvoller Fehler gilt: Er wurde gekocht. Dabei lief er etwas ein, und Millionen mikroskopisch kleiner Häkchen der Wollfasern haben sich fest aneinandergeschmiegt. Der filzartige Stoff ist strapazierfähig, formbeständig, fest und gleichzeitig sehr weich. Die Oberfläche wirkt abweisend auf leichten Nieselregen und Co. – auf ganz natürliche Weise, ohne jede chemische Imprägnierung. -
Bolero
Aus der traditionellen Kleidung des spanischen Stierkämpfers übernommen, ist der Bolero ein langärmliges Jäckchen, das bis zur Taille reicht und vorn mit Knöpfen verschlossen oder geknotet wird. -
Boot Cut
Damit die derben Cowboystiefel leichter auszuziehen waren, hatte die traditionelle Jeans ab dem Knie ein leicht ausgestelltes Bein (Stiefelschnitt). Am Oberschenkel liegt diese Hosenform eng an, und durch die so entstehende, vorteilhaft geschwungene Außenlinie wirkt das Bein optisch länger. -
Bouclé
Bouclé (sprich: Bukleh) heißt "lockig" – und eine Art von Locken ist es tatsächlich, die dieses Effektgarn auszeichnen: Zwei meist verschiedenfarbige Fäden werden unterschiedlich schnell miteinander versponnen, wobei sich der längere Faden zu Schlingen kräuselt. Der aus Boucléwolle oder Boucléwollgemisch gewebte gleichnamige Stoff hat eine strukturierte Oberfläche und wärmt schön. -
Buffies2
Die am Knie oder an Tascheneingriffen angebrachten Bewegungsfältchen erhöhen den Tragekomfort von Jeans und Hosen im Worker-Look und lassen Konturen plastischer erscheinen. Buffies in 3D-Optik setzen als beliebtes Used- oder Destroyed-Element außerdem farbliche Kontraste. -
Bundfaltenhose
Zwei bis vier in die Vorderhose eingeschlagene und am Bund festgenähte Falten sorgen dafür, dass vor allem Stoffhosen an der Hüfte locker sitzen und entsprechend viel Bewegungsfreiheit und Bequemlichkeit bieten. Bundfaltenhosen haben meist auch Bügelfalten.
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Cardigan / Long-Cardigan
Anders als der Pullover (vom Englischen "überziehen") ist der Cardigan eine gestrickte Jacke, die sich vorn mit Knöpfen oder Reißverschluss schließen lässt. Einreihig, zweireihig oder gewickelt, reine Wolle oder Fasermischung – weil die einstige Herren-Strickjacke über dem Hemd getragen wurde, hat der klassische Cardigan keinen Kragen, sondern einen V-Ausschnitt. Long-Cardigans bedecken den Oberschenkel. -
Casual
Zwanglos, bequem, leger – das ist der Casual-Look: alles, was zwar gepflegt, aber nicht förmlich wirkt. In den Achtzigern führten zahlreiche Firmen in den USA den Casual Friday ein: Nun durften am letzten Arbeitstag der Woche statt des üblichen Kostüms oder Business-Hosenanzugs Jeans und T-Shirt, Jersey-Kleider, gemusterte Blusen und dergleichen getragen werden. -
Casual Fit
Cecils Casual Fit bezeichnet eine bequem geschnittene Passform. -
Chambray
Die sommerliche Alternative zum kräftigen Denim: Der Stoff aus Baumwolle ist durch seine Webart fest und strapazierfähig und wie beim Jeansstoff sind Kette und Schussfaden aus hellem und farbigem Garn. Jedoch zeigt Chambray ein "gerades", ebenes, fast einfarbiges Gewebebild (faux-uni), in das teilweise für einen lebendigeren Ausdruck unregelmäßiges Flammgarn eingebunden wird. -
Chiffon
Tücher, Nachtwäsche, Abendkleider und festliche Blusen sind die Domäne des Chiffons. Der edle Stoff aus Seide oder Kunstfaser ist hauchzart, durchsichtig und hat eine leicht unregelmäßige Oberfläche. Gelayert, beispielsweise über ein andersfarbiges, schmal geschnittenes Top angezogen, wirkt Chiffon besonders elegant. -
Chino
Der spanische Name bezeichnete zuerst nur den Stoff, aus dem die Uniformhosen britischer, französischer und amerikanischer Soldaten im 19. Jahrhundert geschneidert waren. Später galt er auch für die Hosen selbst. Moderne Chinos sind leichte Sommerhosen mit Bundfalten, zwei vorderen und zwei Gesäßtaschen; meist, aber nicht immer aus beiger Baumwolle. -
Coated Cotton
Glatt, glänzend und griffig: Kleidungsstücke aus Coated Cotton sehen nicht nur super aus, sie fühlen sich auch wunderbar an. Um den einzigartigen Effekt zu erhalten, wird ausgesuchter Baumwollstoff nach dem Färben mit Wachs beschichtet (engl. coated). Beim anschließenden Waschen durchdringt das Wachs das Gewebe. Zum Schluss wird dessen Oberfläche vom verbliebenen Wachs befreit, fertig ist der authentische Vintage-Look. -
Colored Denim
Denim in satten Modefarben: Kette und Schuss des Gewebes sind durchgefärbt, wodurch — anders als bei der klassischen Blue Jeans — keine hellere Unterseite durchschimmert. Steht auf einem Label zum Beispiel Black/Black, so deutet dies auf eine schwarze Kette und einen ebensolchen schwarzen Schussfaden hin. -
Cool Max Denim
Ein innovativer, neuer Jeansstoff, der alles auf einmal kann. Er atmet, ist leicht und soft, wirkt angenehm kühl, hält Feuchtigkeit von der Haut fern, trocknet schnell und sieht natürlich supercool und modisch aus. Eben ein echtes Multitalent! -
Cord
Typisch sind die Längsrippen, die diesen Stoff durchziehen. Beim weichen Cordsamt sind die Rippen aufgeschnitten; beim derben Breitcord oder eleganteren Feincord geschlossen. Cord ist ein sehr widerstandsfähiges Gewebe aus Baumwolle oder Mischfasern und wird daher gerne für Hosen und Jacken verwendet. -
Cotton / Baumwolle
Die Baumwolle (engl. cotton) ist eine der bedeutendsten Kulturpflanzen der Welt. Sie wächst heute hauptsächlich in den USA, in China und Indien – aus Ägypten kommt die besonders hochwertige Mako-Baumwolle. Weil sie Feuchtigkeit extrem gut aufnimmt, ist die atmungsaktive Baumwolle erste Wahl für Unterwäsche, T-Shirts und luftige Sommerkleidung. Baumwollstoff ist reißfest und strapazierfähig. -
Crash-Optik
Crash bezeichnet eine absichtlich verknitterte Stoffoberfläche. Der Stoff wird geknüllt und die entstehenden Fältchen durch eine chemische Behandlung dauerhaft fixiert. Insbesondere bei Synthetics und Stoffen mit Kunstfaseranteil wird der ursprüngliche Knittereffekt beim Waschen wiederhergestellt, deshalb sollten Crash-Stoffe nicht gebügelt werden. -
Crinkles
Auch bei Stoffen mit Crinkle-Effekt ist Bügeln überflüssig. Im Gegensatz zum Crash mit seinen zahlreichen kreuz und quer liegenden Knitterfalten zeigen die durch Wärmebehandlung erzeugten Knitterfältchen (engl. crinkles) in eine Richtung. -
Crinkles
Auch bei Stoffen mit Crinkle-Effekt ist Bügeln überflüssig. Im Gegensatz zum Crash mit seinen zahlreichen kreuz und quer liegenden Knitterfalten zeigen die durch Wärmebehandlung erzeugten Knitterfältchen (engl. crinkles) in eine Richtung. -
Cupro
Cupro liegt federzart und seidenweich auf der Haut. Das traumhafte Gewebe mit seiner glatten, matt glänzenden Oberfläche fällt wunderschön fließend, ist atmungsaktiv und hat sogar den typischen "Seidengriff": Kein Wunder, dass sich auch standhafte Seidenfans von dem Material verblüffen lassen: Das ist doch reinste Naturseide, oder? Nein, es ist Kupferseide, wie Cupro auch genannt wird. Der praktische Unterschied: Cupro ist deutlich pflegeleichter als echte Seide.
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Denim
Aus der Nähe der südfranzösischen Stadt Nîmes ("de Nîmes") kam einst die Baumwolle für den Jeansstoff Denim. Das typische Aussehen der klassischen Blue Jeans mit einer blauen Oberseite und einer helleren Unterseite entsteht durch eine spezielle Webart mit einem rohweißen und einem blauen Faden. Andere, meist dunkle Varianten wie Black Denim können ganz durchgefärbt sein; angesagt sind außerdem Spielarten wie MarbleWash, oder Used-Optik. -
Destroyed
To destroy – englisch für "zerstören" – hört sich heftiger an, als es ist: Für diesen Look erhält das Kleidungsstück, meist eine Jeans, durch mechanisches Reiben und Zerren künstliche Gebrauchsspuren wie Löcher, Risse und mürbe Stellen.
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Elasthan
Diese äußerst dehnbare Kunstfaser – im englischen Sprachraum Spandex genannt – kommt überall zum Einsatz, wo es körpernah zugeht und dabei bequem sein soll. Alles, was eine schmale Silhouette zum Ziel hat oder die Figur betont, enthält meist Elastan – Leggings und enge Tops sind schier undenkbar ohne die vielseitige gummiähnliche – und sehr starke – Faser. Lycra und Dorlasthan sind zwei bekannte Handelsnamen von Elasthan. -
Eyecatcher
Eyecatcher sind die Hingucker eines Outfits wie ungewöhnliche Konturen und liebevolle Details, Stickereien, Ziernähte und -knöpfe, Applikationen, Accessoires …
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Fake Fur
Bis der Erfindung der Kunstfaser der erste Webpelz folgte, war es nur eine Frage der Zeit. Doch wirklich edlen Fake Fur gibt noch nicht allzu lange. Seit er vom Original kaum mehr zu unterscheiden ist, hat der Kunstpelz sogar in die Haute Couture Einzug gehalten. Mit einem Besatz aus Fake Fur wirkt jedes Kleidungsstück gleich eine Spur wilder. Fake Fur trägt zum Tierschutz bei, kostet nicht die Welt und zeigt sich absolut stylisch. -
Feinstrick
Aus sehr feinem Garn gestrickter, nicht gewirkter Jersey. -
Fil-à-fil
Wie kleine Treppchen wirkt das zarte Muster des Gewebes, dessen Kette und Schuss jeweils abwechselnd aus einem dunklen und einem hellen Faden bestehen. -
Fineliner
Nur ganz wenige Fäden breit sind die sehr feinen Streifen dieses Stoffs, der insbesondere für Blusen verwendet wird. -
Five Pocket
Fünf Taschen hat diese Hosenform: zwei Eingrifftaschen vorn, rechts mit einer weiteren Mini-Tasche und zwei Gesäßtaschen – ganz typisch für die klassische Blue Jeans. -
Flammgarn / Flammégarn
Wenn zwei verschiedenfarbige Fäden sich zart umgarnen, handelt es sich wahrscheinlich um Flammgarn: Dazu werden zwei Garne zusammengezwirnt, wobei der eine Faden etwas schneller läuft und sich um den anderen herumwickelt. Der Effekt: wirkt wunderschön lebendig, einzigartig und nie eintönig. -
Fleece
Kuschelig warme Jacken, Westen und Innenfutter– was trugen die Menschen eigentlich im Winter, bevor Fleece erfunden wurde? Das flauschige Material wärmt wunderbar und ist meist atmungsaktiv. Seine Oberfläche besteht aus tausenden von Faserenden, die durch Scheren und Schmirgeln des Ausgangsgewebes zustande kommen. Fleece gibt es aus Polyester, Mikrofaser oder mit einem Baumwollanteil. -
Frill
Frill-Blusen oder Outfits mit Frill-Detail bezaubern mit Rüschenborten oder -blenden, die meist vorn entlang der Mitte oder entlang des Dekolletés aufgenäht sind, oft in mehreren Reihen. Festlich oder romantisch – auf jeden Fall feminin! -
Frottee-Fleece
Im Gegensatz zu gewöhnlichem Fleece ist diese auch Wellness-Fleece genannte Maschenware elastisch und weist die für Frottee typischen Schlingen auf. Daher verwenden wir Frottee-Fleece gern für anschmiegsame Pullis und Jacken, die wunderschön wärmen und dabei atmungsaktiv sind.
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Gepatcht
Patchwork, das "Zusammenstückeln" unterschiedlicher Stoffe zu einmalig schönen Bildern und Mustern, hat eine lange Tradition – und immer wieder findet die kunsthandwerkliche Technik Eingang in die Mode. Als Schal, Tuch oder liebevolles Detail ist sie ein Ausdruck von Lebensfreude. -
Gewaschene Qualität
Darunter sind alle Optiken und Oberflächen zu verstehen, die durch spezielle Waschungen entstehen. Das kann Seide sein, die matt und weich gewaschen wird oder Baumwolle, die dadurch einen Used-Look erhält. -
Glam-Look / Glamour-Look
Wer auffallen will, kleidet sich glamourös: edle Stoffe, prächtige Accessoires, Glitzereffekte durch Lurex oder Pailletten, verführerische Schnitte; dazu ein betörendes Make-up und ein aufwändiger Hairstyle. Like the rich and famous.
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Handarbeit
Immer wieder einmal bereichern von Hand gemachte Einzelstücke unsere Kollektionen. Ein liebevolles Detail hier oder eine kleine Unregelmäßigkeit dort bezeugen die Echtheit dieser Handmade Fashion, und machen ein solches Stück zu etwas ganz Besonderem. Weil es dieses eben nur ein einziges Mal gibt – genau wie seine Trägerin. -
Heavy Jersey
Der Effekt von Heavy Jersey (engl. heavy = schwer, Jersey = Wirkware) ist je nach Kleidungsstück ein ganz anderer: Bei Hosen wirkt der Stoff figurformend, als Kleid lässt er die weibliche Figur voll zur Geltung kommen. Bei aller Vielseitigkeit – auf das weiche Gefühl beim Tragen, die klare, glatte Struktur, die brillanten Farben und die tolle langlebige Qualität ist stets Verlass. -
High Rise
Die englische Bezeichnung für eine hohe Leibhöhe.
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Inch
Amerikanisches Längenmaß, das. häufig bei Jeans, die Taille (engl. waist) und die Beinlänge (engl. length) angibt.1 Inch entspricht 2,54 Zentimeter und so hat eine Jeans mit 32 Inch Length eine Beinlänge von rund 81 cm. -
Italienische Länge
Röcke dieser Art enden genau unter dem Knie. Die italienische Länge wirkt stilvoll und elegant, weil die entstehende Silhouette die Beine optisch streckt.
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Jeano
Die Fusion aus Jeans und Chino:Five-Pocket-Denim, aber lässig und bequem mit Bundfalten ausgestattet. -
Jeggings
Die Wortschöpfung aus Jeans und Leggings bezeichnet Denims, die durch einen hohen Stretchanteil hauteng sitzen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. -
Jersey
Jersey ist ein weicher, oft elastischer Stoff, gestrickt oder gewirkt, aus Garnen aus Viskose oder Viskosemischungen, Wolle oder Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide. Er lässt sich vielseitig verarbeiten – zu weich fließenden, eleganten Kleidern ebenso wie zu warmen Winterhosen oder anschmiegsamen Leggings.
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Kaschmir
Wenn die Frühlingssonne die Berge des Himalajas wärmt, wird das Unterhaar der Kaschmirziege fein säuberlich ausgekämmt, gewaschen und abermals gekämmt. Der harte Winter und die schonende Handarbeit machen Kaschmir unübertrefflich weich. Und weil jede Ziege nur etwa eine Handvoll Wolle abgibt, ist Kaschmir so unendlich wertvoll. -
Kette
Die Kette nennen sich bei einem Gewebe die Fäden, die längs auf den Webstuhl gespannt sind. Die Schussfäden werden abwechselnd oberhalb und unterhalb der Kette durchgeführt. Je nach Webart diagonal versetzt (Köperbindung) oder kreuzweise (Leinwandbindung). -
Kontrastpaspeln
Paspeln sind schmale Stoffstreifen, die zur Verzierung oder Einfassung in die Kantennaht von Taschen oder in den Ausschnitt eingenäht werden. Kontrastpaspeln heben sich farblich stark vom Stoff des Kleidungsstücks ab und betonen dadurch seine Kanten und Linien besonders stark. -
Köperbindung
Die Kette nennen sich bei einem Gewebe die Fäden, die längs auf den Webstuhl gespannt sind. Die Schussfäden werden abwechselnd oberhalb und unterhalb der Kette durchgeführt. Je nach Webart diagonal versetzt (Köperbindung) oder kreuzweise (Leinwandbindung).
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Lack
Der spiegelnde Glanz seiner Oberfläche macht Lack zu einem beliebten Material, um Details hervorzuheben und Akzente zu setzen. Lack kann Lackleder sein, welches für Taschen und Gürtel verwendet wird – oder ein Stoff, der durch eine Beschichtung ein ähnlich glänzendes Aussehen bekommt. -
Lambswool / Lammwolle
Wenn die Lämmer zum allerersten Mal geschoren werden, sind sie noch kein Jahr alt und ihre Wolle ist unvergleichlich zart und weich. Das geschorene Vlies wird gereinigt, die Fasern gekämmt und zu feiner Wolle gesponnen. Lambswool ist erste Wahl für besonders hochwertige, wärmende und anschmiegsame Strickwaren. -
Layern / Layering-Look
In den Neunzigern war er ganz groß, jetzt ist er wieder da: der Lagen-Look. Weil dazu kürzere Shirts, Westen oder Blusen über längeren Teilen getragen werden, heißt er auch Etagen-Look. -
Leder / Echt Leder
Schon in der Steinzeit trugen die Menschen Kleidung aus Leder. Denn es wärmt und schmiegt sich an wie eine zweite Haut. Leder war damals in, ist jetzt in und wird immer in sein. Seine leichten Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche machen jedes Stück zum Unikat. -
Lederimitat / PU
Es sieht auf den ersten Blick aus wie Leder. Es fasst sich fast so soft an wie Leder. Es ist genauso modisch wie Leder. Aber PU (Polyurethan) ist viel pflegeleichter. Und es liegt – genau wie Leder – immer im Trend. Mal ehrlich, was ist schon echt? Guter Geschmack! -
Legging Fit
Der Legging Fit bezeichnet eine sehr eng anliegende Passform. -
Leinen
Die Leinenfaser wird aus dem Stängel des Leins (auch Flachs genannt) gewonnen. Der älteste Leinenstoff wurde in Ägypten gefunden – er war über tausend Jahre alt. Kleidung aus Leinen ist wegen ihres kühlenden Effekts bis heute perfekt für heiße Sommertage. Die glatte Oberfläche mit leichtem Glanz und die charakteristischen Unregelmäßigkeiten geben der Naturfaser ihre edle Ausstrahlung. -
Leinwandbindung
siehe Webtechnik -
Length
Englisches Wort für die Länge eines Kleidungsstücks – oft verwendet bei Jeans für die Beinlänge, die häufig in Inch angegeben wird. -
Longsleeve
Das Langarm-Shirt ist für viele Looks unverzichtbar. Mal bunt bedruckt, mal einfarbig als Basic ist es für Freizeit und Büro gleichermaßen geeignet – sofern dort kein strenger Business-Dresscode herrscht. -
Loose Fit
Loose Fit bezeichnet eine locker geschnittene Passform bei Hosen und Jeans. -
Low Rise
Low Rise ist die englische Bezeichnung für eine niedrige Leibhöhe. -
Lurex
Das glitzernde Effektgarn bringt Glamour auf Feste und Partys (ganz zu schweigen von den Bühnenoutfits der meisten Popstars …). Nur wenige Fäden Lurex liegen zwischen einem alltäglichen Strickpulli und dem eleganten Teil eines abendlichen Ensembles. -
Lycra
Markenname des Herstellers DuPont für die gummiartige Faser Elastan. -
Lyocell / Tencel
Lyocell ist eine neuartige Zellulosefaser, die ebenso wie die Viskose aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen wird. Lyocell vereint den lässigen Look von Baumwolle und Denim mit dem geschmeidigen Griff und dem fließenden Fall von gewaschener Seide. Peach-Skin oder peached heißt der Oberflächeneffekt, der sofort an zarte Pfirsichhaut denken lässt und ein unglaublich angenehm-softes Tragegefühl bewirkt.
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Marble Wash
Mit seinen unregelmäßigen Streifen erinnert dieser supermodische Jeansstoff an die großen Meister, die einst filigrane Faltenwürfe in Marmor schlugen. Beim Marble Washing (Marmor-Waschung) wird der Denim erst in liebevoller Handarbeit gefaltet oder gedreht, in ein Netz oder einen Schlauch gepackt und dann in der Maschine gewaschen. Und jede Jeans, die daraus entsteht, ist ein Einzelstück – trendige Kunst zum Tragen. -
Material-Mix
Wollstoff trifft Denim, Leder stößt auf Samt,Seide kuschelt mit Webpelz, Pulli trägt Tasche aus Sweat: der Mix macht's interessant. -
Melange
Das französische Wort für Mischung bezeichnet zwei- oder mehrfarbige Garne und die daraus hergestellten Stoffe. -
Memory Keep
Alles bleibt, wie es ist: Eine der neuesten, innovativen Textilien wird auch Shape memory genannt (englisch für "Form-Gedächtnis"). Denn die phänomenale Eigenschaft dieses smarten Gewebes ist, dass es sich anscheinend an Zustände erinnert. Greift die Trägerin in ihr Kleidungsstück hinein und knautscht es in Form, dann "merkt" sich das Material diesen Griff. Das ermöglicht individuelles Stoffstyling – wie Hairstyling, aber ohne Spray. Beim Waschen kehrt das Material immer in seine Ausgangsform zurück. -
Mesh
Dieses luftige Netzgewebe setzt sportliche Akzente und sorgt an heißen Tagen für Erfrischung. -
Mikro-Modal
So leicht, weich und anschmiegsam wie eine Feder, so natürlich, glatt und edel wie feinste Seide: Diese natürliche Zellulosefaser aus Buchenholz lässt sich unvorstellbar dünn verspinnen. Der weiche und glänzende Stoff aus dem superfeinen Garn fühlt sich an wie eine leichte Sommerbrise. Und das Beste: Selbst häufiges Waschen kann seinen tollen Eigenschaften nichts anhaben. -
Mikrofaser
Mikrofasern gibt es aus Polyester, Nylon, Polyacryl oder Cellulose – und entsprechend unterschiedlich sind die Eigenschaften der daraus hergestellten Qualitäten: fließende oder softe Stoffe; wind- und wasserdichte Gewebe besonders für Outdoor-Bekleidung. Dass Mode aus Mikrofasern zudem pflegeleicht und atmungsaktiv ist, macht sie umso beliebter. Bekannte Handelsnamen sind beispielsweise Trevira Finesse, TactelMicro oder Lyocell/Tencel. -
Mikrointerlock
Elastische und gleichzeitig formstabile Qualität mit sehr feiner Oberfläche aus 100 Prozent Baumwolle. Mikrointerlock wird häufig zu besonders formstabilen und soften Shirts verarbeitet. -
Modal
Aus der Zellulose der Buche entsteht diese feste und zugleich elastische Faser. Insbesondere Tops und Shirts, die direkt auf dem Körper getragen werden, sind oft aus dem atmungsaktiven und hautfreundlichen Modal – oder aus Fasermischungen mit hohem Modalanteil.
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NOS
Abkürzung für never out of stock: Manche Blusen, Shirts und Hosen sind so perfekt, lassen sich so vielseitig zu unterschiedlichsten Styles kombinieren, dass es sie einfach immer geben muss! Also sorgen wir dafür. Nachkaufen? Ergänzen? Das gleiche Shirt in Blau? – Jederzeit! -
Nylon
Wie der Markenname Nylon für die Kunstfaser Polyamid geboren wurde, ist umstritten – jedenfalls weckt er bis heute die Assoziation "Nylonstrümpfe". Die ersten synthetischen Strümpfe der Geschichte waren damals eine Revolution; heute ist Polyamid in der Mode – vor allem als Futterstoff bei Jacken, als Beimischung und als reißfestes Nähgarn allgegenwärtig. Andere bekannte Handelsnamen für die knitterarme Kunstfaser sind Perlon, Tactel und Kevlar.
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Outdoor-Mode
Outdoor-Mode umfasst alles vom alpentauglichen Anorak bis zur taillierten Steppjacke für den herbstlichen Einkaufsbummel. Outdoor-Jacken und Mäntel sind je nach Anforderung winddicht, atmungsaktiv oder regenfest; für diese Eigenschaften kommen meist hoch entwickelte Spezialgewebe wie Softshell zum Einsatz. -
Oversize
Soll es extra bequem sein und modisch zugleich? Dann ist der Oversize-Style genau die richtige Wahl.
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Pailetten
Wenn das Party-Outfit oder Abendkleid funkelt und glitzert, sobald ein Lichtstrahl darauf fällt, kann es nur Lurex sein – oder Pailletten. Das sind kleine runde, aufgenähte oder aufgeklebte Plättchen aus glänzendem Kunststoff. -
Part-Print
Im Gegensatz zum Allover-Print ist hier der Stoff nur zum Teil mit einem Muster bedruckt. -
Pashmina
Edler geht es kaum: Kaschmir und Seide werden zusammen versponnen und zu einem unglaublich leichten und gleichzeitig wärmenden Tuch gewoben – am weitesten verbreitet ist es als Pashmina-Schal. (Häufig sind unter diesem Namen auch weniger kostbare, aber auch sehr anschmiegsame Viskoseschals zu kaufen.) -
Patch
Wörtlich Flicken; so heißen zum Beispiel die Lederbesätze an den Ellbogen von Pullis und Jacken im Country-Style. Eine andere Variante sind Shoulder Patches, gestickte Aufnäher auf dem Oberarm mit militärischem Ursprung. -
Pattentasche
Wenn vor dem Griff in die Tasche zuerst eine Klappe angehoben werden muss, handelt es sich um eine Pattentasche, die klassischerweise in das Kleidungsstück eingeschnitten ist (etwa beim Blazer). -
Peach Skin
Peaching nennt sich ein Veredelungsverfahren, bei dem sich raue Walzen über den Stoff bewegen. Die kürzeren Fasern werden sanft an die Oberfläche gezogen und gebürstet, wodurch ein mikrofeiner Flaum entsteht. Eben wie die Haut eines reifen Pfirsichs. -
Pikee
Auch Piqué genannt, ist dies ein Gewebe oder eine Wirkware mit einer waffelartigen Oberfläche durch eine bestimmte Art des Webens. -
Pima Cotton
Die beste Baumwolle der Welt gedeiht auf einem schmalen Landstreifen im Hochland Perus, wo sie mit viel Sorgfalt gepflückt und verlesen wird. Pima Cotton macht nur zwei bis drei Prozent der weltweiten Baumwollernte aus. Weil sie so lange Fasern hat, so seidig glänzt, so wunderbar anschmiegsam ist und Farben richtig strahlen lässt, wird die Luxusbaumwolle auch "Engelshaar" genannt. -
Polyacryl
Während Polyester und Polyamid eher zu glatten, teils glänzenden Stoffen verwoben werden, steckt die synthetische Faser Polyacryl meist in weichen Stoffen und Strickwaren. Pullis, Hosen und Jacken mit einem Polyacryl-Anteil sind leichter, strapazierfähiger und besser waschbar als Mode aus reiner Wolle, und sie trocknen schneller. -
Polyamid
Wie der Markenname Nylon für die Kunstfaser Polyamid geboren wurde, ist umstritten – jedenfalls weckt er bis heute die Assoziation "Nylonstrümpfe". Die ersten synthetischen Strümpfe der Geschichte waren damals eine Revolution; heute ist Polyamid in der Mode – vor allem als Futterstoff bei Jacken, als Beimischung und als reißfestes Nähgarn allgegenwärtig. -
Polyester
Mitte des 20. Jahrhunderts erfunden wurde wurde fast zum Sinnbild für die Mode der späten Sechziger Jahre. Seitdem ist die Kunstfaser nonstop im Einsatz: Im Mix mit Naturfasern trägt sie zu Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit bei – und als Mikrofaser zeigt sie sich von ihrer schönsten und angenehmsten Seite. Polyestergewebe lässt sich leicht in eine dauerhafte Form bringen, etwa die schmalen, gleichmäßigen Plisseefalten. -
Puffärmel
Die am Ende mit einem Bündchen oder Gummiband zusammengefassten Ärmel gibt es als lange oder kurze Variante und von ritterlich-nobel bis romantisch-verspielt.
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Raffung
Raffungen sind dekorative Elemente, die besonders elegant wirken. Dazu wird der Stoff des Kleidungsstücks etwa an Brust oder Hüfte großzügiger geschnitten, in feine Fältchen gelegt und entlang der Schnittlinie fixiert. -
Raglanärmel
Ein Schnitt mit Raglanärmeln schließt die Schulterpartie ein. Zwei Nähte (vorne & hinten) verlaufen schräg von der Achsel bis zum Kragen in die Halsnaht. -
Regular Rise
Die englische Bezeichnung für eine mittlere Leibhöhe. -
Rivets
Rivets heißen die Metallnieten, welche die besonders stark beanspruchten Nähte einer Jeans zusätzlich sichern.
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Samt
Samt bezeichnet einen Stoff mit weichem Flor, der durch das Abschneiden von Millionen Faserschlingen des ursprünglichen Gewebes entsteht. Es gibt ihn in unterschiedlichsten Qualitäten und Ausrüstungen – vom Seidensamt für festliche Abendroben über den ebenfalls edlen Baumwollsamt bis zum elastischen Pannesamt aus Polyester mit seiner typischen ungleichmäßigen Musterung. -
Satin
Kennzeichen dieses edlen Stoffs aus Baumwolle, Seide oder Synthetik sind seine zwei Seiten: Die nach außen getragene Seite ist glatt und glänzend, die Innenseite matt. -
Schalkragen
Während sich der Kragen einer Jacke normalerweise aus einem oberen und einem unteren Teil zusammensetzt, ist beim weicher und weniger formell wirkenden Schalkragen jede Seite durchgehend geschnitten. Manchmal steht der Begriff Schalkragen auch für ein Accessoire: einen Schal, der rundgestrickt ist oder dessen Enden zusammengenäht sind und der ähnlich einem sehr weiten Rollkragen um den Hals drapiert wird. -
Schuss
Die Kette nennen sich bei einem Gewebe die Fäden, die längs auf den Webstuhl gespannt sind. Die Schussfäden werden abwechselnd oberhalb und unterhalb der Kette durchgeführt. Je nach Webart diagonal versetzt (Köperbindung) oder kreuzweise (Leinwandbindung). -
Seersucker
Seersucker ist ein Gewebe aus Baumwolle, mit abwechselnd glatten und gerafften Stoffstreifen. Die gerafften Streifen entstehen durch unterschiedliche Spannung der Kettfäden beim Webvorgang oder nachträglich durch Aufbringen faserquellender Substanzen. -
Seide
Um diese kostbare Endlosfaser aus den Kokons der Seidenraupe ranken sich zahllose Legenden. Vor fünftausend Jahren soll eine Prinzessin die Seide in ihrem Garten entdeckt haben. Lange Zeit war das Geheimnis ihrer Herkunft nur in China bekannt, und erst durch den gefährlichen Schmuggel einiger Kokons konnte sich die Seide weltweit verbreiten. Mit ihrem edlen Glanz, ihrer Zartheit, ihrer brillanten Farbe, ihrem kühlen Griff im Sommer und ihrer Wärme im Winter ist sie ein wahrhaft majestätisches Material. -
Slim Fit
Slim Fit bezieht sich meistens auf sehr eng geschnittene Jeans und Hosen, unter anderem die unsterbliche Röhre oder die Zigarettenhose, die zum ersten Mal in den Fünfzigerjahren in Mode war. Es gibt aber auch Hemden im Slim Fit, was einfach heißt, dass sie sehr schlank geschnitten sind. -
Slim Leg
Slim Leg bezeichnet eine schmal zulaufende Beinform. -
Smok
Bei dieser dekorativen Technik mit sehr langer Tradition wird ein fester Stoff in kleine Fältchen gelegt und mit Zierstichen fixiert. Dort, wo die Fixierung endet, beispielsweise unterhalb der Taille, bekommt das Kleidungsstück entsprechend mehr Weite. Elastischer Smok entsteht, wenn die Fältchen mit Gummifäden befestigt sind. -
Soft Cotton
Soft Cotton ist eine besonders weiche und saugfähige Baumwolle für anschmiegsame Shirts und Tops. -
Softshell
Das ursprünglich für Sport- und Outdoor-Kleidung verwendete funktionale Material ist sehr leicht, wind- und regenabweisend, atmungsaktiv und zudem pflegeleicht. Weil es elastisch und dehnbar ist, kann es anders als herkömmliche Outdoor-Stoffe figurnah verarbeitet werden. Daher hat Softshell inzwischen auch in der Mode Einzug gehalten. -
Spandex
Englische Bezeichnung für die gummiartige Faser Elasthan. -
Spitze
Früher entstand Spitze in aufwändiger Handarbeit und wurde als kostbares Schmuckelement, etwa als Kantenabschluss angebracht. Heute wird Spitze aus unterschiedlichsten Garnen maschinell gefertigt – von der einfachen Tüllspitze bis zur Brüsseler Klöppelspitze. Kennzeichnend ist, dass sich das Muster im Material aus Durchbrüchen ergibt und dadurch ein halbtransparenter Effekt entsteht. -
Straight Leg
Die Beine einer Hose / Jeans mit Straight Legs sind gerade geschnitten.
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Stretch
Ein winziger Anteil dehnbarer Faser wie Elasthan im Garn sorgt dafür, dass selbst Kleidung aus festem Stoff wie Denim knackig sitzt und doch jede Bewegung mitmacht. Beim Trocknen springen diese Kleidungsstücke in die gewünschte Form zurück, Bügeln erübrigt sich meist. -
Sweat
Bis in die Achtzigerjahre war Sweat-Stoff (englisch für Schweiß), ein dicker, innen angerauter Jersey, nur als Jogginganzug im Einsatz. Seit dem Aufkommen der Streetwear sind Hoodies (Kapuzenjacken), Sweatshirts und -westen aus der Mode nicht mehr wegzudenken – auch in Kombination mit "unsportlichen" Elementen wie Röcken und Pumps.
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T-Shirt-Jacke
Die praktische Verbindung aus T-Shirt-Stoff und Jacke trägt sich so angenehm leicht wie ein T-Shirt, kommt aber mit Raffungen, Kragen oder Verschlussvarianten oft dekorativer daher als das Original. Die T-Shirt-Jacke lässt sich schön kombinieren – beispielsweise offen und luftig mit einem andersfarbigen Spaghettiträger-Top darunter. -
Taillenhöhe
Die Taillenhöhe — oder auch Leibhöhe — beschreibt, wo der Bund eines Rocks oder einer Hose endet – von der Hüft-Variante bis zum tulpenförmigen Bleistift-Rock ist alles drin. Im Englischen heißt Taille Waist, und so bedeutet High Waist zum Beispiel hohe Leibhöhe oder hoch sitzender Bund. -
Tapered Leg
Bei dieser Hosen- oder Jeansform wird das Bein zum Saum hin schmaler – ganz dezent nur einige Zentimeter oder wie bei der Karottenhose mit ihrem großen Weitenunterschied. -
Tight Fit
Eine eng anliegende Passform wird im Englischen als Tight Fit bezeichnet. -
Ton-in-Ton-Druck
Drucke, bei denen die Muster nur durch verschiedene Dunkelheitsgrade derselben Farbe oder durch im Farbkreis aneinander angrenzenden Farben entstehen, heißen Ton-in-Ton. Sie wirken meist besonders edel. -
Treggings
Die figurbetonte Fusion aus Leggings und Hosen (engl. trousers) sitzt hauteng durch Elastan; anders als herkömmliche Leggings hat sie aber Knöpfe, Reißverschluss und manchmal auch Taschen. Treggings (oder ihre Jeansvariante) Jeggings lassen sich ausgezeichnet zu Long-Shirts und -Jacken kombinieren. -
Turn-up
Turn-up ist das englische Wort für Hosenaufschlag und gekrempelte Ärmel. -
Tweed
Wie von Hand gesponnen und gewebt wirkt dieser Stoff – er erinnert ein bisschen an Miss Marple und den englischen Landadel. Weil er so robust und warm ist, wird er gern zu Mänteln und Jacken verarbeitet. Seit Coco Chanels erstem Tweed-Kostüm ist das Material in der Herbst- und Wintermode allgegenwärtig. -
Two-in-one
Wechselhaft wie das Wetter: Wenn die Lieblings-Winterjacke mit einem Handgriff zu einem Frühjahrsmodell ohne Fleece-Futter wird, handelt es sich wahrscheinlich um eine Two-in-one-Jacke: äußerst praktisch! -
Two-tone-check
Karo heißt auf Englisch Check. Beim Two-tone-check entsteht das eingewebte Muster durch verschiedenfarbige Kett- und Schussfäden.
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Veloursleder
Das schöne Wort "Velours" kommt aus dem Französischen und bedeutet "Samt". Für Veloursleder wird die Oberfläche des Naturleders geschmirgelt und geschliffen. Dadurch wird es samtweich, bekommt seinen geschmeidigen Griff und seine tolle, brillante Farbe. "Samt-Leder" eben, wie der Name schon sagt. -
Vintage
Jedes Vintage-Kleidungsstück hat schon einiges erlebt. Denn es wurde mit großem Aufwand und mit viel Liebe zum Detail veredelt und hat so seinen ganz eigene Persönlichkeit entwickelt. Der Used-Look solcher Lieblingsstücke entsteht beispielsweise durch Auswaschen, Abschmirgeln, Abwetzen, Bleichen, Zerreißen, Einfärben oder Waschen … bis es Geschichten von erlebnisreichen Tagen zu erzählen scheint. -
Vintage Wash
Kein Material verkörpert Individualität so wie dieses. Der Stoff ist leicht verwaschen, marmoriert, gesprenkelt und ausgefärbt, was eine spannungsreiche Zweifarboptik hervorbringt. Was für die einen wie Flecken aussieht, zeigt für die anderen genau den gewünschten modischen und angesagten Style – den einzigartigen Vintage-Style. -
Viskose
Viskose wird aus der sogenannten Cellulose, die aus Holz gewonnen wird, hergestellt. Stoffe aus Viskose zeigen eine tolle Farbbrillanz, sind weich und fallen schön fließend. Außerdem sind sie atmungsaktiv und temperaturausgleichend und deshalb besonders hautfreundlich. -
Volant
Soll ein Outfit sehr feminin oder einen Hauch romantisch sein, kommt oft der Volant ins Spiel – dies sind glockig fallende Stoffbesätze an Saum, Ärmel oder Kragen.
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Waist
Englisches Wort für das Taillenmaß eines Kleidungsstücks – oft verwendet bei Jeans, die Bundweite wird dann in Inch angegeben. -
Waschung / Wash
MarbleWash, AcidWash oder VintageWash: Waschungen heißen die Behandlungen, die in erster Linie Jeans erfahren, um das perfekte Aussehen zu entwickeln. Auch Seide gibt es in gewaschener Qualität. -
Wasserfall-Ausschnitt
Eine Reihe von Volants zieren das Dekolleté bei dieser Art von Kragen oder Ausschnitt. -
Webtechnik
Die Kette nennen sich bei einem Gewebe die Fäden, die längs auf den Webstuhl gespannt sind. Die Schussfäden werden abwechselnd oberhalb und unterhalb der Kette durchgeführt. Je nach Webart diagonal versetzt (Köperbindung) oder kreuzweise (Leinwandbindung). -
Weste
Vom klassischen dreiteiligen Herrenanzug mit Jacke, Weste und Hose über lange Strickwesten bis zu Westen aus leger-kuscheligem Fleece – Westen sind in der Regel ärmellose, vorn offen zu tragende, zu knöpfende oder mit einem Zipper zu verschließende Jacken. Im Süden Deutschlands wird der Begriff Weste oft gleichbedeutend mit Jacke verwendet. -
Wickeloptik
Übereinander gekreuzte und um den Körper gewickelte Schnittteile, durch Knoten oder mit einem Knopf befestigt, kennzeichnen Wickel-Shirts, Wickelröcke und -blusen. Bei der Wickeloptik wird der gewünschte Eindruck manchmal erreicht, indem beispielsweise über der Brust zwei Schnittteile gekreuzt und in den Seitennähten fixiert werden. Das Kreuzen, Wickeln und Knoten beim Anziehen erübrigt sich; in solche Shirts und Kleider schlüpft die Trägerin einfach hinein. -
Wide Leg
